"The Swing Era is back"

Als Anton J. Jagitsch 1984 eine Big Band zusammenstellte um sich dem Swing zu widmen, war dieser längst in Vergessenheit geraten und man nannte alles Jazz. Heute ist das freilich anders. Kündigt man doch große Jazz Events unter Swing an. Ebenso hat bereits jeder Alleinunterhalter Swing in seinem Programm und selbst Lebensmittel gibt man diesen Beinamen.

Die ersten Musiker seiner Band kamen noch von der Blasmusik, und gespielt wurde nach herkömmlichen Druckarrangements. Langsam und mit enormen Kosten verbunden, gab er der Band seinen Stil. Er schrieb Note für Note von alten Tonaufnahmen ab, darunter auch Schellacks, um eine Kopie des Originals zu besitzen, ließ Uniformen anfertigen, arbeitete an der Bühnenausstattung, knüpfte Kontakte nach Amerika und England um Ihnen, liebe Fans diese Musik wieder live zu präsentieren zu können und sich selbst einen Jungendtraum zu erfüllen.

Bis 1994 organisierte er die Band nur nebenberuflich, die Auflösung der Firma, bei der er beschäftigt war, gab ihm jedoch den Anstoß, nun nur mehr Musik zu machen. Sein Ziel, einmal mit einer Band nach Amerika zu gehen, wurde 1996 wahr. Mit 20 Musikern, einer Gesangsgruppe und 27 Fans nahm er am legendären (unter Miller-Fans ein Muß) 20. Glenn Miller Festival teil.
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